PITCHBLACK INC. - Folge Mir
Label : Eigenvertrieb
Format : CD
Veröffentlichung : 15.03.2008
Spielzeit : 56:13 min
Necroweb Juni 2008
Punkte: 7/10
Autro: blizzard

Eine recht ungewöhnliche Veröffentlichung bekommen wir hier mit "Folge Mir" von PitchBlack Inc. vorgesetzt, welche ursprünglich eigentlich als Single geplant war. Das interessante hierbei ist die Tatsache, dass dieses Werk aus nur einem Song besteht. Jedoch nicht im herkömmlichen Sinne, PitchBlack Inc. legen mit dem Eröffnungstitel lediglich das Original vor. Für die restlichen Tracks geben sich diverse Musiker mit unterschiedlichen Stilrichtungen die Ehre. Entstanden sind dabei Remixe und Eigeninterpretationen dieses Titels aus den Bereichen EBM, Avantgarde, Folk, Trip Hop sowie Elektro. Besonders hervorhebenswert wären da neben dem Original noch die Stücke von Upiry, Nuc oder auch Rhymellow. Clubtaugliche Interpretationen wie von Vision Anomaly oder Ad:Key treffen da auf unruhige Visionen unseres japanischen Cyberpunks Kenji Siratori, eine reichhaltige Palette verschiedenster Stilistiken macht sich somit auf diesem ungewöhnlichen und nicht alltäglichen Werk breit. Die Tatsache dass dieses Album auf nur einem Song basiert hat natürlich zur Folge, dass sich der Text bereits nach dem ersten Konsum unweigerlich im Kopf festsetzt. Eine mutige Veröffentlichung, welche für Interessenten mit offenem Musikgeschmack definitiv einiges bereit hält und nicht mit Abwechslungsreichtum spart.

PitchBlack Inc. - Folge Mir interpretation + remixes
Label: Toca Records
Dark Heart Magazin Juni 2008
Punkte: 4/5 Monden

Ein interessantes Projekt ist die neue Veröffentlichung von Pitchblack Inc. Anstatt ein konventionelles Album veröffentlicht die Band den Song "Folge mir" in 15 (!) verschiedenen Remixversionen und Interpretationen. U.a. steuern caro, ad:key, nuc, kenji siratori, Spiritual sciene hier eigene Versionen des Songs bei, die sich z.T. erheblich vom Original unterscheiden. Fast alle musikalischen Bereiche werden abgedeckt, mal electro, mal techno, mal rock - jeder drückt dem Song seinen eigenen Stempel auf! Abgegrundet wird das ganze durch ein wunderschönes Booklet mit anspruchsvollem futuristischen Design. Fazit: Innovativ und gut!

PITCHBLACK INC. - Folge mir
Artist: PITCHBLACK INC.
Title: Folge mir
Label: AFMUSIC
Musik.Terrorverlag April 2008
Autor:Darkun

Mit der neuesten Veröffentlichung aus dem Hause PITCHBLACK INC. wagt das Synthi Pop/ EBM/ Electro Projekt um die Musiker Björn Schanz (ex-DESERT & FORTUNE) und Harald Bernstein (DIE WAHRHEIT und ex-DIE SCHNITTER) einen genauso gewagten wie auch originellen Schritt. Man veröffentlicht 15 Mal den gleichen Song – NEIN – der Titel ist zwar gleich, aber so einfach hat man es sich nicht gemacht. Denn der Titeltrack von PITCHBLACK INC. ist natürlich nur einmal zu hören, darauf jedoch in Form von Remixen und Interpretationen von 14 weiteren Künstlern aus den unterschiedlichsten Stilrichtungen.

Das Original ist ein mitreißender, flotter, etwas härterer Electro-Track in deutscher Sprache, den man sich auch sehr gut in den zahlreichen Clubs vorstellen kann. Der Einfachheit halber gehe ich die folgenden Versionen nun einzeln durch:
2. CARO: Unplugged Akustikversion mit Sängerin. Sehr melodisch. Ein wenig wie WIR SIND HELDEN
3. AD:KEY [Armageddon Dildos]: Härtere Electroversion à la alte OOMPH und AND ONE, fein!
4. NIRGENDWO: Punkige Rockversion mit einer Prise TOTEN HOSEN.
5. UPIRY: Ruhige, chillige und atmosphärische Ambientversion
6. NUC: Wieder rockig, aber mit Elektroelementen. Sehr treibend – Clubhitverdächtig!!!
7. ANKOU: Mittelalterversion in Richtung QNTAL, FAUN etc.
8. KENJI SIRATORI: Krachige NOISE-Version ohne Beat. Hat was von ATARI TEENAGE RIOT
9. VISION ANOMALY: Gelungener Future Pop für die Tanzfläche.
10. SPEED CHICKEN: Hey, geil. Ne waschechte Rock-a-billy Version. Huch, muß jetzt tanzen.
11. RHYMELLOW: Mit Breakbeats besetzte, groovige Version mit Gitarrenriffs.
12. MDMA: Techno-, Hardhouseversion mit verzerrten Vocals
13. SPRITUAL SCIENCE: Mmmh, schwer einzuordnen. Hat Folk, Worldmusic, Rock und Popeinflüsse. Dazu einige experimentelle Klänge und Verfremdungen. Seltsam, aber Interessant.
14. CHRISTOPH G.: Wieder Breakbeats, aber fast cleaner Gesang. Irgendwo zwischen Elektro-Clash, Easy-Listening und Chill-Out.
15. REB [ex- THE BATES]: Eine Akustikgitarren-Version mit einer Prise ÄRZTE, TOTEN HOSEN und diversen Mittelalterrockbands. Aber sehr gut gelungen.

Experiment geglückt, kann man da nur sagen!

Artist: Pitchblack Inc.
Titel: Folge Mir – Interpretationen + Remixes
Format: CD-Album
VÖ: 14.03.2008
Label: Af-Music
Medienkonverter - 08.04.2008
Autor: Claudia
Punkte: 4/6

Abschlußbericht zum aktuellen Produkt "Folge Mir" der Firma Pitchblack Inc., Kassel, vertreten durch die Gesellschafter Björn Schanz und Harald Bernstein:
Die Produktidee: Zunächst Planung einer herkömmlichen Single mit ein paar Remixen, gedacht als Übergangslösung bis zum kommenden Vollzeit-Produkt, das sich noch im Entwicklungsstadium befindet. Hierzu wurde der ausgewählte Titel "Folge Mir" verschiedenen Künstlern zur weiteren Bearbeitung übergeben. Als sich abzeichnete, daß die große Anzahl an Remixen und Neufassungen den Rahmen einer Singleveröffentlichung sprengen würde, beschloss die Geschäftsleitung einstimmig, insgesamt 15 Titel, alle basierend auf dem Protoypen, als Longplayer-Scheibe in den Markt einzuführen.
Der Prototyp (1): Ein typischer Clubsong basierend auf einem elektronischen Grundgerüst mit treibendem Beat. Der einprägsame Strophe-Refrain-Aufbau ist durchaus dazu geeignet, die anvisierte Zielgruppe zum Mitsingen zu anmimieren. Hierzu tragen vor allem die schnörkellosen, angenehmen Vocals der Herren Schanz und Bernstein bei.
Die Modellvarianten: (2) Modell Liedermacher by Caro: Die elektronischen Strukturen des Prototyps wurden ersetzt durch Akkorde einer akustischen Gitarre. Die ursprüngliche Melodielinie wird in ihren Grundzügen beibehalten, erscheint jedoch durch die weibliche Stimme in einem neuen Licht.
(3) Modell EBM by ad:key: Agro, Keyboarder der Armageddon Dildos und Mastermind von Rector Scanner verpaßt hier dem Original einen strammen EBM-Unterbau, der nicht immer 100%ig mit der in Teilen unveränderten Vocalspur harmoniert.
(4) Modell Rock by N!RGENdWo: Die Kasseler Combo, welche mittlerweile von einem der beiden Pitchblack-Inc. Gesellschafter produziert wird, entwickelt aus dem Prototyp eine klassische, allerdings auch etwas einfallslose Rocknummer, der echte Höhepunkte fehlen.
(5) Modell Experimental by Upiry: Der deutsche Künstler Upiry legt den Schwerpunkt auf die Lyrics, gemäß der Vorgehensweise seines eigenen Projektes. Die Worte werden flüsternd vor einen rhythmischen, elektronischen Klangkörper gestellt. Eine sehr interessante Variante für aufgeschlossene Käufergruppen.
(6) Modell Gothrock by N.U.C.: Nach einem sphärischen Intro brechen die Gitarren los und verwandeln die Originalversion in einen krachigen Rockstampfer mit Synthie-Einsprengseln. Die kaum veränderten Stimmen der Gesellschafter passen erstaunlich gut zum neuen Erscheinungsbild des Titels.
(7) Modell Folk by Ankou: Der Prototyp wird vollständig auf den Text reduziert und neu aufgebaut. So entsteht aus elektronischer Tanzmusik ein sanftes, von Streich- und Saiteninstrumenten geprägtes Lied, welches durch den weichen Gesang von Musiktherapeutin Verena Strnad zu bezaubern weiß.
(8) Modell Industrial by Kenji Siratori: Auch hier wird das Original komplett zerlegt. Die Gesangsspuren werden beinahe bis zur Unkenntlichkeit verfremdet und als Samples in eine lärmend-maschinelle Kulisse eingebaut.
(9) Modell Futurepop by Vision Anomaly: Die Co-operation mit dem argentinischen Duo Vision Anomaly bringt hier eine schnittige Variante hervor, die stilistisch zwar in die selbe Richtung wie der Prototyp geht, diesem jedoch durch die völlig andere Grundkonstruktion eine neue Facette entlockt.
(10) Modell Rockabilly by Speed Chicken: Eine schnelle, anarchische Fassung des Originals, quasi der rosa Cadillac unter den Modellvarianten.
(11) Modell Crossover by Rhymellow: Die Elektrobeats des Prototyps wurden gegen Gitarrenriffs ausgetauscht, die den Takt vorgeben und den Song antreiben. Die Funkrock-Fassung steht dem Basismodell erstaunlich gut zu Gesicht.
(12) Modell Goa by mdma: Eine zunächst gewöhnungsbedürftige, psychedelisch angehauchte Variante, die allerdings durch die immer wiederkehrenden Loops im Hintergrund eine gewisse Suchtgefahr birgt. Die Vocals der Gesellschafter wurden mit Hilfe des Vocoders entsprechend angepaßt.
(13) Modell Hippie by Spiritual Science: Die Zielgruppe, welche mit diesem Modell angesprochen werden soll, ist klar definiert. Althippies, Neuhippies und alle, die mit "Hair" nicht nur das angesagteste Haarstyling verbinden. Hier haben wir im übrigen die einzige englischsprachige Interpretation durch Sängerin Carol Hughes.
(14) Modell Café del Mar by Christoph G. Entspannter, jedoch knackiger Rhythmus, Pianoakkorde und ein verträumtes Zwischenspiel lassen Ibizafeeling aufkommen.
(15) Modell Liedermacher II by Reb: Ex-The Bates Gitarrist Michael "Reb" Rebbig hat, wie eigentlich zu erwarten wäre, keine Punk-Variation des Originals beigesteuert, sondern begleitet sich auf der akustischen Gitarre und verleiht dem Titel einen fast intellektuellen Touch.
Die Marktprognose:
Die Tatsache, daß das Endprodukt einen Mix verschiedenster Stile darstellt, erschwert eine ausführliche Zielgruppenanalyse in erheblichem Maße, d.h. eine festgelegte Käufergruppe läßt sich nicht ausmachen. Für jeden ist etwas dabei, aber es werden sich nur wenige Interessenten finden, für die das komplette Paket eine attraktive Anschaffung darstellt. Trotzdem ein mutiger Schritt der Firma Pitchblack Inc., diese Veröffentlichung auf den Markt zu bringen, welche meines Erachtens nach mit 4 Punkten zu bewerten ist.

PITCHBLACK INC. - Folge Mir (Remixes und Interpretationen)
Synthie Pop
Label/Kontakt: Toca Records
15 Songs (56:11)
metal.de - 31.03.2008
Punkte: 6/10

So etwas hört man selten: Als Single zur Überbrückung der Zeit bis zum nächsten Album geplant, als komplettes Remix-Album veröffentlicht. Bei dem Zusammenstellen der Single “Folge Mir“ zeigte sich dem Kasseler Duo von PITCHBLACK INC., dass die angedachten Remixes durchaus als eigene Versionen gesehen werden konnten, und kurzum entschloss man sich dazu, die Single auf ein Album zu erweitern.
Dabei heraus kam ein vielfältiges Album mit 14 Interpretationen und Remixes des Songs “Folge Mir“, darunter nicht nur EBM, sondern beispielsweise auch Trance, Punk-Rock, Neofolk, Gothic, Rockabilly, und Industrial. Als Akteure treten hierbei unter anderem AD:KEY, KENJI SIRATORI, NIRGENDWO, VISION ANOMALY, SPEED CHICKEN und ANKOU auf die Bildfläche. Über die Soundqualitäten kann man sich dabei in keiner Weise beschweren, alle Songs kommen ihrem Stil entsprechend wunderbar ausgewogen und satt daher. Im Großen und Ganzen eine hübsche Idee, da der Original-Song an und für sich gutes Songwriting und Clubqualitäten aufweist.
Was diese Scheibe allerdings auf Dauer etwas nervig werden lässt, ist die Tatsache, dass man die Songstrukturen von “Folge Mir“ spätestens nach dem zehnten Song schon zur Genüge kennt und der Song einem nach und nach, gelinde gesagt, auf den Wecker geht. Und das, obwohl jede Interpretation und jeder Remix für sich gesehen durchaus gut dasteht. Das ist dann doch etwas zu viel des Guten, zehn Künstler hätten völlig ausgereicht, so schafft die Scheibe es leider nur ins gute Mittelfeld. Ich bin allerdings sehr gespannt darauf, was PITCHBLACK INC. uns in Zukunft noch präsentieren werden.
Punkte: 6/10
(Markus Möwis / 31.03.2008)

Pitchblack inc - Folge Mir
Veröffentlichungstermin:14.03.2008
Label: AFMusic
Genre: EBM
Uselinks - 27.03.2008 Punkte: 4/5


Bei der Formation Pitchblack inc. geht es mir wie mit so manchen anderen Bands die nicht täglich im Rampenlicht stehen. Da war doch was? Aber so richtig kann ich dann der Band dann doch keinen Song zuordnen. Das ändert sich aber mit dieser Maxi in Albumlänge. „Folge Mir“ sollte ursprünglich als Single veröffentlicht werden um die Zeit bis zum nächsten Album ein wenig zu verkürzen. Doch nachdem diverse Musiker sich dem Stück angenommen hatten standen 15 unterschiedliche Version bereit um Gehör zu finden. Dabei hatten die Musiker absolut freie Hand, so dass die CD nicht zur klassischen Remixschlacht verkommt, die sowieso keiner Hören möchte.
„Folge Mir“ in der Ursprungsversion, steigert für sich alleine schon spürbar mein Interesse an dem Projekt. Klasse Song mit einer sehr einprägsamen Melodie. Was dann noch folgt sind unterschiedlichste Varianten des gleichen Tracks, doch wie bereits erwähnt gab es keinerlei Vorgaben. So entstanden Remixe und Coverversionen die eine Stilistische Bandbreite von EBM über Avantgarde bis hin zu Trip Hop und Folk abdecken und so unweigerlich den Eindruck erwecken man würde einen Sampler hören. Interessant ist dies auf alle Fälle auch wenn unvermeidlich nicht alles meinen Geschmack trifft.
Mein Interesse an der Band ist jedenfalls geweckt und nun warte ich gespannt auf das kommende Album.

Künstler: Pitch Black Inc.
Titel: Folge Mir (Interpretationen + Remixes)
Form: Download-MP3, OGG
Label: afmusic
Schattentanz - 15.03.2008
Punkte: 13/15

In diesem Album geht es nur um ein Lied. Dem Song Folge Mir von der Electro-Gothic Band Pitch Black Inc.. Eigentlich sollte Folge Mir nur eine Single mit zwei bis drei Remixen werden. Aber als dann viele Bands Remixe und auch eigene Interpretationen des Liedes einschickten, wurde daraus nun ein komplettes und sehr vielseitiges Album unterschiedlichster Musikstile. Das Cover dieses Albums, sieht für mich recht merkwürdig aus, ein paar Striche und ein Pfeil was aussieht wie eine schlecht gezeichnete Wegbeschreibung oder aber auch ein Stromkreis. Einzig und Allein das Zeichen der Band links oben, gefällt mir. Ein Cover das mich nicht sonderlich anspricht, allerdings, dadurch dass es an eine Wegbeschreibung erinnert, dann doch wieder zum Titel des Albums passt.
Das erste Lied des Albums ist die Originalversion des Liedes von Pitch Black Inc. Es beginnt schon sehr spannend mit zwei Schlägen der Drum-Machine. Als der Gesang einsetzt wird das Lied dann schnell und, wie solls auch anderst sein, elektronisch. Das Lied ist wirklich sehr gut gelungen. Es kommt beim Hören eine Tanzstimmung auf und deshalb wäre das Lied Ideal für Clubs oder andere Feiern geeignet. Auch das Zwischenspiel mit dem Synthesizer das gegen Ende des Liedes kommt, ist sehr gut. Man fragt sich nach dem man das Original als erstes zu hören bekommt, ob die Remixe und Interpretationen denn wirklich genauso gut oder vielleicht sogar noch besser sein können und es fällt einem schwer das zu glauben.
Ein wirklich erstklassiges und gelungenes Lied!
Es folgt eine erste Interpretation von Caro die direkt nachfolgend auf das Original am Anfang etwas unerwartet kommt, aber keinesfalls enttäuscht. Es ist einfach ein ganz anderer Musikstil. Hier ist überhaupt keine Elektronik, die man eigentlich erwartet, vorhanden. Der Gesang, der diesmal von einer Frau übernommen wird, wird einzig und alleine von Gitarren begleitet. Dies gibt dem Lied ein sehr träumerisches Feeling, das zu dem Text des Songs sehr gut passt. Dadurch wird aufgezeigt, dass man selbst aus einem elektronischen Lied, eine wunderschöne Ballade machen kann. Trotz dem Wechsel von schnell zu langsam, oder gerade auch deswegen, ist die Wahl, diese Interpretation als zweiten Titel zu nehmen, vollkommen richtig getroffen worden. Eine durchaus unerwartete, aber vollkommen geniale Interpretation.
Durch den Remix von Ad:Key erfolgt dann wieder ein Wechsel. Von der ruhigen Ballade geht es nun wieder zurück ins Elektronische. Der Anfang des Liedes wird von einer komplett anderen Melodie gespielt und der Gesang im Chorus des Liedes, ist diesmal auch durch Elektronik etwas verzerrt. Man erkennt an der Melodie zwar Ähnlichkeit mit dem Original, dennoch klingt es komplett anderst, da es von ganz anderen Tönen auf dem Synthesizer gespielt wird. Auch diesmal kommt erneut Tanzlaune auf und der Remix gefällt mir genauso gut wie das Original. Wobei mir die Melodie die der Synthesizer spielt sogar noch ein bisschen besser gefällt. Sowie von der ersten Interpretation wird man auch vom ersten Remix nicht enttäuscht.
Die nächste Interpretation von der Band Nirgendwo geht erneut in eine vollkommen andere Musikrichtung. Diesmal wird man in das Genre Rock geführt und der Song rockt wirklich! Besonders die Gitarrensolos. Der Chorus ist diesmal wirklich komplett anderst gesungen, was sehr ungewohnt ist und mir persönlich nicht so gut gefällt, sich aber keinesfalls schlecht anhört. Es ist wieder ein komplett anderes Lied, als das Original und man kann es kaum glauben, dass ein einziges Lied in solche komplett unterschiedliche Genren passen kann. Aber diese Interpretation beweist, dass es passt.
Die Interpretation von Upiry ist die erste Interpretation die ziemlich enttäuscht. Sie führt einen wieder in den elektronischen Stil zurück, allerdings spielt der Synthesizer nur ein paar Tasten, die sich immer und immer wieder wiederholen und wird dann somit die ganze Melodie des Liedes. Der Gesang ist diesmal ein flüsternder Sprechgesang. Es kommt weder eine Tanzstimmung noch sonst irgendein Gefühl auf. Diese Interpretation ist schlicht und einfach langweilig.
Nach dem Flopp der vorherigen Interpretation wird man von dem Nuc – Remix vollkommen begeistert. Der Anfang mit den Synthesizern ist genial gemacht worden und die Melodie, die mit der E-Gitarre gespielt wird, haut einen fast vom Stuhl. Ein echt genial gemachter Remix. Auch das Ende finde ich persönlich nicht schlecht, bei dem man den Ton der Flatline eines EKG-Gerätes hört. Der Remix ist wieder im elektronischen Stil der sich, durch die E-Gitarre, aber auch sehr rockig anhört. Eine wirklich perfekte Mischung.
Die Band Ankou hat mit ihrer Interpretation aus dem Lied ebenfalls eine wunderschöne Ballade gemacht. Außer einer Akkustik-Gitarre sorgen auch noch ein Cello und Geigen für eine traumhafte Melodie. Den Gesang übernimmt eine Frau mit einer wirklich sagenhaften Stimme und im Chorus wird diese noch von einem sanften Männergesang begleitet. Im Vergleich zu der Ballade von Caro gefällt mir diese viel besser. Es lädt wieder zum Träumen ein und zeigt erneut, dass der Text von Folge Mir zu einer Ballade wunderbar passt. Eine tolle und gut gelungene Abwechslung zu dem vorherigen schnellen Song.
Der Remix von Kenji Siratori ist einfach nur ein Wirrwarr aus elektronischen Tönen und Stimmen. Eine Melodie ist überhaupt gar nicht zu erkennen und die elektronischen Stimmen gehen einem einfach nur auf die Nerven. Eine totale Enttäuschung.
Danach ist der Remix von Vision Anomaly Balsam für die Ohren. Allerdings ist dieser Remix im Vergleich zu denen von Nuc und Ad:Key auch nichts besonderes. Es ist eben ein elektronisches Lied mit einem tollen Rhythmus, setzt sich aber nicht wirklich ins Ohr fest. Dennoch kein schlechter Remix.
Bei der Interpretation von Speed Chicken erwartet man, schon allein von ihrem Band Namen her, ein schnelles, vielleicht auch elektronisches Lied. Schnell ist es auf jedenfall, allerdings nicht elektronisch, sondern es enthält eher Elemente in sich, die ein bisschen an Country erinnern. Es ist eine sehr ungewöhnliche Interpretation die mir von der Musikrichtung her, eigentlich gar nicht gefällt, doch durch die Schnelligkeit des Songs, bekommt man einfach eine richtig gute Laune und den Drang, sich bewegen zu wollen. Von daher ist der Song nicht schlecht und hat etwas an sich, dass sich als Ohrwurm festsetzt.
Beim Rhymellow – Remix ist es das erste Mal, dass Melodie und Gesang gleichzeitig beginnen. Wieder sind elektronische und rockige Elemente miteinander vermischt, was das Ganze in seiner Gesamtheit wirklich genial klingen lässt. Einfach Top!
Wieder eine Melodie, bei der sich auf dem Synthesizer ein paar Tastenkombinationen wiederholen, erlebt man durch den Mdma – Remix. Nach spätestens der Hälfte geht einem diese Melodie auf die Nerven und man wird es dann wahrscheinlich wegklicken. Schade eigentlich, denn wenn man die Melodie noch ein wenig vielseitiger gestaltet hätte, wäre dass auch ein sehr guter Remix geworden.
Spiritual Science ragen mit ihrer Interpretation ganz besonders heraus. Denn der Text des Gesangs, der wieder von einer Frau ist, ist diesmal komplett ins Englische übersetzt worden. Das verleiht dieser Interpretation etwas total einzigartiges und so wird der Song zu etwas ganz besonderem auf diesem Album. Mit dieser Interpretation war die Band wirklich sehr einfallsreich und schon allein dadurch erhält der Song die volle Punktzahl!
Nun folgt auch endlich ein Remix, der von Christopher G. ist, der etwas ganz besonderes enthält. Diesmal wird die Melodie von Klaviertönen gespielt was wirklich sehr gut klingt. Auch das Zwischenspiel gefällt mir wirklich sehr sehr gut. Es ist durchaus ein Remix, der mit in die Top Favouriten kommen könnte.
Die Reb – Interpretation hat mir am Anfang nur mittelmäßig gut gefallen. Doch je weiter der Song lief, desto besser gefiel er mir. Die Melodie wird nur von einer Gitarre beherrscht. Der männliche Gesang ist in den Strophen sanft und der Chorus wird mit einer sehr rauhen Stimme gesungen. Am meisten gefällt mir der Gesang am Schluss des Liedes, denn dort wird er mehrstimmig, was dem Song einen gewissen Höhepunkt verleiht.

Alles in einem ist das Album, obwohl es nur um einen Song geht und man eigentlich denkt, dass es irgendwann mal langweilig wird, wirklich sehr gut gelungen. Man fühlt sich beim Hören auf eine Reise, durch unterschiedlichste Musikstile, geschickt. Die meisten Interpretationen sind herausragend gut und manche auch wirklich traumhaft. Eine komische Idee ein Album, das nur aus Remixen und Interpretationen besteht zu veröffenltichen, aber eine Idee, bei der sich das Endprodukt, als wirklich genial bestätigt hat.
Es lohnt sich dieses Album in seiner Sammlung zu haben! Trotz den paar kleinen Enttäuschungen erhält das Album von mir 13 von 15 Punkten.